Native Advertising – Durchstarter oder kurz vor dem Aus?

Native Advertising ist im Mainstream angekommen. Es wird als Lösung für Marketer betitelt und immer mehr Studien zeigen den positiven Nutzen von Native Ads auf. Die Presse ist sich einig: Native Advertising erobert 2019 den Markt.

Dennoch werden langsam einige Stimmen laut, die behaupten, dass native „Fake-Formate“ den Ruf des Native Advertising zerstören. Darunter sollen Marketing-Formate, wie z.B. Influencer-Marketing, Bild-Text-Anzeigen, Podcasts und Social Media Postings zählen, die zwar optisch an das jeweilige Medium angepasst sind, sich jedoch nicht an alle Richtlinien einer Nativen Anzeige halten.

Diese Richtlinien werden in 7 Punkte unterteilt und lassen sich wie folgt definieren:

„Native Advertising ist Paid Media, besteht aus Content, der im Zuge des Content-Marketing erstellt wurde, ist als Werbung gekennzeichnet, passt sich hinsichtlich Form, Funktion und Kontext an das jeweilige redaktionelle Medium an, lässt sich ohne Störungen und Unterbrechungen konsumieren, ist teilbar in sozialen Netzwerken und wird nur in redaktionellen Umfeldern veröffentlicht, die eigene redaktionelle Inhalte produzieren.“

Aber stimmen diese Vorwürfe überhaupt?

Klar ist, dass immer mehr Unmut gegenüber Native Ads laut wird. Online Nutzer fühlen sich häufig hinters Licht geführt, von den sogenannten Native Ads, die jedoch keinen inhaltlichen Mehrwert für den Leser bieten. Das der Ruf dieses so wertvollen Formats dadurch in Mitleidenschaft gerät, scheint also nicht abwegig.

Um diese negativ Bewegung wieder umzukehren, scheint allein eine Rückbesinnung auf die wahrhafte Funktion des Native Advertising sinnvoll. Damit ist eine vollkommene Einhaltung aller Richtlinien gemeint, sowie eine deutliche Qualitätssteigerung des Contents, die sich vor allem beim Leser bemerkbar macht.

Alle Infos zu diesem Thema, sowie weitere Insights gibt es hier: https://seeding-alliance.de/2019/02/15/steht-native-advertising-etwa-schon-vor-dem-aus/

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