Vier Gründe, warum Advertiser Native Ads nutzen sollten

Wie überzeuge ich meine Zielgruppe von einem Produkt? Diese Frage steht bei Werbungtreibenden immer am Anfang jedes Marketingplans und ist von Jahr zu Jahr eine unsichere Konstante. Kann Native Advertising Werbetreibenden kontinuierliche Erfolge liefern?

Egal wie gut die Marketingverantwortlichen ihre Zielgruppe kennen, warum eine Conversion wirklich entsteht, kann nie mit vollkommener Sicherheit vorhergesagt werden. Im Online-Marketing ist Native Advertising derzeit ein beliebtes Werbeformat.
Warum sich Native Advertising für Sie lohnen könnte, haben wir in vier Punkten zusammengefasst.

  1. Branding: Das richtige Format für Ihr Image

Native Ads bieten Advertisern die Möglichkeit, Content Marketing in Premiumumfeldern zu platzieren. Für Branding-Kampagnen eignen sich Native Ads besonders gut, weil Advertiser hier, mit unterhaltsamem Content, ihre Zielgruppe erreichen können.
Native Ads profitieren davon, dass sie sich flexibel an unterschiedliche Webseitenumfelder anpassen können. Der Teaser einer Native Ads Kampagne befindet sich im redaktionellen Umfeld verschiedener Webseiten und ist stets als Anzeige gekennzeichnet. Genau wie Artikelteaser, sollen Native Ads hier mit einem ansprechenden Bild und einem spannenden Text die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erlangen und diese zu einem Klick motivieren.

Beim sogenannten AdIn, auch True Native Advertising genannt, öffnet sich nach dem Klick auf den Teaser, eine Webseite im Look and Feel des jeweiligen Publishers. Hier haben Advertiser die Möglichkeit aussagekräftigen Content in Form von Text, Bild, Video und Grafiken in ihrer Branding-Kampagne zu platzieren.
Aber welcher Content eignet sich für Native Ads?

  1. Komplizierte Sachverhalte anschaulich erklären

Vor allem in der Pharma-Branche, aber auch im B2B, ist es von Vorteil, wenn Werbetreibende ihrer Zielgruppe Hintergrundinfos zu ihrem Produkt oder ihrer Marke liefern können.
In einer Native Advertising Kampagne haben Advertiser Platz, auch vielschichtige Sachverhalte anschaulich zu erklären – ein entscheidender Vorteil gegenüber Display Werbung.
Ein weiterer Vorteil ist:

  1. Native Advertising ist effizienter als Display Advertising

Es ist fast unmöglich eine Webseite zu finden, die keine Monetarisierung mit Bannern auf ihren Sidebars oder in der Kopfzeile vornimmt. Kein Wunder also, dass Nutzer eine regelrechte Bannerblindheit entwickelt haben und über Skyscraper, Sticky Ads und Co. hinwegschauen oder gleich einen Adblocker installieren.
Klickt ein Nutzer tatsächlich auf eine Display Ad, gelangt er auf eine externe Zielseite.
Auch bei Native Ads besteht, beispielsweise beim Ad Out oder der Text-Bild-Anzeige, die Möglichkeit, beim Klick auf den Teaser auf eine externe Zielseite zu gelangen. Beim AdIn, oder True Native Advertising, gelangt der Nutzer, wie zuvor beschrieben, auf eine Zielseite im Look and Feel der Webseite, die der Nutzer zuvor besucht hat.
Auch können Native Ads, im Gegensatz zu Display Ads, auf sozialen Netzwerken geteilt werden und werden nicht von Adblockern blockiert, was einen weiteren Vorteil gegenüber Display Werbung darstellt.
Auch auf weiteren Medien hat Native Advertising einen entscheidenden Vorteil gegenüber Display Advertising:

  1. Zielgruppe effektiv mobil erreichen

Gerade bei der mobilen Internetnutzung kommt es oft dazu, dass aufgrund des kleineren Bildschirms, Display Anzeigen eher zufällig angeklickt werden, erst recht wenn sie sich auf dem Display bewegen. Da sich Native Ads im Umfeld der redaktionellen Beiträge befinden, sind zufällige Klicks hier nicht die Regel. Native Advertising Kampagnen werden stets auf die mobile Internetnutzung hin optimiert und können so auch auf kleineren Bildschirmen einwandfrei angezeigt werden.

Fast geschafft: Jetzt muss der Inhalt stimmen

Da Native Advertising eine Distributionsform von Content Marketing ist, muss auch hier besonders großer Wert auf den Content gelegt werden. Das heißt: Eine Voraussetzung für den Erfolg einer Native Advertising Kampagne ist Content, der die gewünschte Zielgruppe anspricht und erreicht. Dieser kann entweder Inhouse oder von externen Dienstleistern produziert werden. Darüber, wer den besten Content erstellen kann, wird auch derzeit heftig in der Branche diskutiert.
Egal wer den Content produziert: Wenn sich die Zielgruppe nicht angesprochen fühlt, kann Native Advertising sein volles Potential nicht ausschöpfen.

 

 

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Johannes K. sagt:

    Es könnte so schön sein…wären da nicht die schlechten Native Advertisements, die sich unter den guten leider relativ häufig finden. Denn die schlechten Beispiele bremsen den Reiz, auf diese Werbeform zu klicken. Eine genauere Erklärung dieses Arguments und zwei Beispiele: http://editorial-blog.de/native-advertising-am-ende-wegen-verlust-von-glaubwuerdigkeit/

  2. Anna Oelsner sagt:

    Das stimmt wohl, daher sollte es so schnell wie möglich verbindliche Richtlinien für Native Ads in Deutschland geben. Hier diskutieren Marketing-Experten darüber: http://www.nativeadvertising.de/richtlinien-fuer-native-ads-das-sagen-experten/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.