Am 10 Juli 2013 hat die OPA, die Online Publishers Association zu der Titel wie IDG, BBC und die New York Times gehören, eine Studie herausgebracht bei der die Native Advertising Angebote der teilnehmenden Publisher sowie Erfolgsmetriken und Best Practices betrachtet wurden.

Teilgenommen haben:
– 29 OPA Mitglieder durch das Ausfüllen eines Fragebogens
– 12 OPA Mitglieder durch eine Interview

Die erste Frage mit der sich die OPA beschäftigt hat, ist die Definition von Native Advertising:

 

93 % der Teilnehmer beschreiben Native Advertising dabei als „Integration in das Design der Publisher Seite und stattfinden der Inhalte auf der gleichen Domain“

Für 79% sind Native Ads klar als Werbung gekennzeichnet.

54% der Publisher greifen bereits das Thema „Automation“ auf und beschreiben Native Advertising als „Hoch automatisierter werbender Content wie zum Beispiel Sponsored Stories, Publisher Tweets etc.“

Damit decken sich die Aussagen der Publisher bereits mit der aufkommenden Definition der IAB Arbeitsgruppe „Native Advertising“, die es wie folgt beschreibt:

„Native advertising is a form of paid media where the ad experience follows the natural form and function oft he user experience in which it is placed“.

Bei der Frage nach dem eigenen Native Advertising Angebot gaben bereits 73% der Befragten an dieses Werbeformat bereits zu betreiben und in Summe fast 90% der Befragten gaben an, das Format bis Ende 2013 einzuführen.

 

Die nächste Statistik beschäftigt sich mit der Frage warum Werbekunden die Native Formate wählen. Auch hier fällt die Antwort der befragten Publisher sehr eindeutig aus:

 

81% der Publisher denken, dass Werber das Format vor allem wählen um das „Engagement“ der Konsumenten mit der Marke des Werbers zu erhöhen. Weitere 81 % denken, dass die eigene Marke (Publisher Brand) den werbenden Marken dabei hilft ihren eigenen Brand Value zu steigern.

Um herauszufinden welche Kampagnenziele die werbenden Marken für ihre Native Kampagnen wählen wurden die teilnehmenden Publisher gefragt welches die häufigsten KPI und Metriken sind, welche Werbekunden verwenden um den Erfolg ihrer Native Ads Kampagnen zu messen:

 

Interessant ist bei diesem Ergebnis, dass die Werbekunden bereits begonnen haben typische Metriken die auch Publisher verwenden als ihre KPI zu adaptieren. So gaben zum Beispiel 57 % der Publisher an, dass ihre Kunden die Verweildauer auf der Seite messen. 33 % der Publisher antworteten, dass auch die Anzahl von Social Shares (Likes, Tweets, Pins, etc.) gemessen wird.

Die vollständige Studie finden Sie zum Download hier:
http://onlinepubs.ehclients.com/images/pdf/OPA_Member_Native_Advertising_Public_MASTER.pdf

Teilnehmende Publisher der OPA:

 

Zum Autor:

Marcel Hollerbach ist Geschäftsführer der 2010 gegründeten Content Marketing Plattform www.efamous.net und Gründer der Native Advertising Werbeplattform www.nativeads.de.