Native Advertising: Qualität braucht Richtlinien

Native Advertising liegt im Trend, weil es sich harmonisch in das Webseitenumfeld einfügt und sich nicht, wie klassische Bannerwerbung, störend hervorhebt. Wie sich Native Advertising vom Trend zum etablierten Marketinginstrument entwickeln kann, erklärt Ingo Kahnt, Managing Director der Digitalagentur Newcast auf Internetworld.de.

Das größte Problem sieht Kahnt darin, dass es bisher keine allgemeingültigen Richtlinien für dieses Format gibt und „(…) dass jeder Publisher gerade sein eigenes technologisches Süppchen kocht.“ Würde sich die Branche auf einheitliche Richtlinien einigen, könnte Native Advertising weit mehr gesicherte Umsätze erreichen.

Eine klare und einheitliche Kennzeichnung von gesponsorten Inhalten erhöht die Glaubwürdigkeit von Publishern und Advertisern. Gerade durchgehend qualitativ hochwertiger Content unterscheidet Native Ads von Bannerwerbung. Mit Native Advertising haben Werbetreibende mehr Raum, ihre Kunden durch spannende und interessante Inhalte von ihren Produkten zu überzeugen. Nur sollte dieser Raum auch sinnvoll genutzt werden und keine Texte enthalten, die die Zielgruppe so gar nicht ansprechen. Eine Studie von Meaningful Brands ermittelte kürzlich, dass ca. 60% der Inhalte, die von Marken produziert werden, nicht relevant für die Zielgruppe oder schlicht und ergreifend schlecht geschrieben sind.
Kahnt prophezeit, dass in Zukunft semantische Prüfungen mit technischen Tools durchgeführt werden können, die die Qualität des Contents garantieren sollen. Ob diese Praxis erfolgsversprechend ist, wird allerdings die Zukunft zeigen.

Nur wenn die Auslieferung zielgerichtet funktioniert und auch die Qualität der Inhalte langfristig stimmt, wird es nicht passieren, dass „Native zu einem marktschreierischen Verhalten wie Display verkommt“ ist sich Kahnt sicher.

Wie Unternehmen diese Entwicklung nachhaltig unterstützen können und welche Rolle Agenturen hier einnehmen können, erfahren Sie in Ingo Kahnts Beitrag: http://www.internetworld.de/onlinemarketing/expert-insights/content-marketing-ende-glaubwuerdigkeit-im-journalismus-1192467.html?xing_share=news

 

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