Die häufigsten Irrtümer im Content Marketing

Der Begriff Content Marketing wird in der Branche nicht selten falsch genutzt oder missverstanden. Kein Wunder, denn derzeit überschlagen sich die Artikel und Gegenartikel von Experten und denen, die welche sein wollen, über die Berechtigung und die Rollenverteilung im Content Marketing. Es wird Zeit, dass jemand Licht ins Dunkel bringt.

Derzeit geht es in den Diskussionen über Content Makreting hauptsächlich um das Verhalten unterschiedlicher Marktakteure. Sei es, über neue Rollenverteilungen, bspw. in einem kritischen Artikel über das aktuelle Verhalten der Publicies-Agenturen von Thomas Koch, Agenturgründer und früherer Starcom-Manager: „Aber das, was die Publicis-Agenturen derzeit treiben, treibt’s wahrlich auf die Spitze. Und es macht mich aggressiv.“ und die Antwort des Digitalberaters Johannes Ceh darauf: „So erlebte ich mal bei einem Pitch, dass ein Tageszeitungsverlag mit Gewalt versuchte, mit spektakulären Film- und Aktivierungsideen aufzutrumpfen. Frei nach dem Selbstverständnis: „Mit journalistischen Inhalten können wir doch keinen mehr hinter dem Ofen hervorholen. Das muss Crash, Boom, Bang machen!“ Ach ja? Au weh.“
Doch um bei diesen komplexen Diskussionen mitzumachen, sollte erstmal die Definition von Content Marketing sitzen und alle Irrtümer beseitigt werden.

Das Content Marketing Forum liefert derzeit diese aktuelle Definition:

  • Content Marketing ist als Unternehmens-, Marken- und Produkt- und Mitarbeiterkommunikation getrieben von relevanten, redaktionellen Inhalten.
  • Content Marketing nutzt alle verfügbaren Medienkanäle wie Print, Video, Mobile und Online – jeweils einzeln und in crossmedialen Mediensystemen.
  • Content Marketing entfaltet messbare Wirkung entlang der gesamten Customer Journey und in der Internen Kommunikation. Die Kommunikationseffekte reichen von der Steigerung des Bekanntheitsgrades über Imagepflege und Kundenbindung bis hin zur Neukundengewinnung und dem Auslösen unmittelbarer Kaufimpulse.

Trotzdem gibt es noch viele Missverständnisse

Viele Akteure können den ganzen Umfang von Content Marketing noch gar nicht überblicken und denken, Content Marketing würde lediglich Texteschreiben sein oder sei im technischen Umfeld nur ein anderer Begriff für Native Advertising.
Oft wird auch das Ziel von Content Marketing falsch verstanden, denn hier geht es um eine ganzheitliche Strategie, die Kunden überzeugen und potentielle Kunden durch spannende Inhalte medienübergreifend zu gewinnen soll, nicht um stumpfes Linkbuilding.
Große Kampagnen, wie der Stratosphärensprung von Felix Baumgartner für Red Bull oder das Herrenzimmer von Hornbach, sind kreative und erfolgreiche Kampagnen, die allerdings den Eindruck erwecken, dass Content Marketing generell mit hohen Kosten verbunden sei. Auch dem muss widersprochen werden, denn auch kleinere Unternehmen können mit guten Ideen und einem nicht so hohen Budget durchaus erfolgreiches Content Marketing machen.

Carsten Kolle, Content Marketing Spezialist bei der Full-Service Agentur rankingCheck hat die häufigsten Irrtümer aufgedeckt: https://www.ranking-check.de/blog/7-content-marketing-geruechte-die-nerven/

 

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