Es gibt kein Patentrezept für erfolgreiches Content Marketing

Content Marketing ist nun schon seit gut drei Jahren in aller Munde. Verschiedene Marktakteure hoffen auf Erfolg und versuchen sich in diesem Segment zu platzieren. Journalisten und Verlage erhoffen sich neue Publikationsmöglichkeiten, Agenturen wollen ein neues Geschäftsfeld aufbauen und auch Werbetreibende hoffen mit Content Marketing eine innovative Strategie entdeckt zu haben, die ihre Kunden wieder überzeugt. Doch wie es sooft mit Trends ist, folgt auf den Höhenflug der Boden der Tatsachen. Warum sollte das bei Content Marketing anders sein?

Gutes Content Marketing braucht Investitionen

Gut mit Worten umgehen können ist heute immer noch notwendig, aber eben nicht mehr nur im Feuilleton, sondern vor allem in sozialen Netzwerken.Wenn Unternehmen mit Content Marketing Geld machen wollen, bedarf es vorher einer Schulung der zuständigen Mitarbeiter. Dies sollte nicht durch einen guten Bekannten passieren, der machmal twittert und gerne bei Vice reinschaut, hier müssen echte Content Profis ran.Das kostet mehr, aber nur so können Sie sicher gehen, dass sich Ihre Mitarbeiter sicher in sozialen Netzwerken bewegen und dort effektiv Inhalte platzieren können. Das reicht allerdings noch nicht aus, denn auch in die Erfolgsmessung und die Verbesserung von Strategien, in Form von Conversions-Messung oder Customer Journey Tracking, sollte investiert werden.

Lohnt es sich noch aufzuspringen?

Content Marketing ist ein hart umkämpfter Markt. Derzeit teilen sich in Deutschland die oberen Ränge C3 und Territory und das wird wohl auch länger so bleiben. Sie beherrschen den deutschen Markt und wagen sich auch in den internationalen Konkurrenzkampf mit globalen Akteuren, wie WPP mit der dazugehörigen Group M.
Allerdingsgibt es im Content Marketing Segment durchaus noch Posten, die erfolgsversprechend für andere Agenturen sein können, bspw. im Bereich der Erfolgsmessung.  Auch langjährige Erfahrungen in der Betreuung von Großkunden im In-und Ausland und fundierte Kenntnisse über deren Klientel können bei der Platzierung im Segment des Content Marketings nützlich sein.
Allerdings tendieren große Unternehmen, wie Mercedes-Benz, Telekom oder die Allianz gerade dazu, ihr Content Marketing inhouse zu betreiben. Wenn sich das zu einem Trend ausweitet, kann der Wegfall von starken Kunden dafür sorgen, dass sich auch nur einige wenige Agenturen neben C3 und Territory behaupten können.

Rupert Schäfer, Managing Partner bei der Digitalberatung The Nunatak Groupe erklärt in seinem Gastbeitrag bei Horizont ausführlich die fünf großen Irrtümer über die Trend-Disziplin Content Marketing: http://www.horizont.net/marketing/kommentare/Content-Marketing-Fuenf-Irrtuemer-in-der-aktuellen-Debatte-ueber-die-Trend-Disziplin-145959

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